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wissenschafts-news
Informationen über Wissenschaft in Wort und Bild sowie mit Videoclip: Astronomie, Geologie, Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Anthropologie, Technik
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Tags: wissenschaft forschung
Einträge: 17 Kategorie: Sonstiges Export
hinzugefügt am: 09.10.2008 - 08:45:24 aktualisiert am: 05.01.2012 - 23:41:25
 
   
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GRIN Verlag veröffentlicht kostenlos wissenschaftliche Werke
München (wissenschafts-news) – Immer größer und interessanter wird das Angebot von GRIN Verlag für akademische Texte: Mitte August 2010 präsentierte der in München ansässige Verlag bereits 109.540 E-Books im PDF-Format und 2.039.111 Fachbücher. Die Zahl der Autoren und Autorinnen betrug zu dieser Zeit bereits 46.920 und diejenige der Fachbereiche 99. Kein Wunder, dass die Webseite mit der Internetadresse http://www.grin.de von Millionen Besuchern und Besucherinnen aufgesucht wird. GRIN bietet Autoren und Autorinnen akademischer bzw. wissenschaftlicher Texte die Möglichkeit, ihre Werke kostenlos als E-Book im PDF-Format und als gedrucktes Taschenbuch bzw. Broschüre zu veröffentlichen. Diese Werke werden in mehr als 1.000 Online-Buchshops – wie Amazon, Bol.de, Buch.de, Libri.de – weltweit angeboten und sind bei jeder guten Buchhandlung erhältlich. Für jedes verkaufte E-Book bzw. Taschenbuch erhält der Autor bzw. die Autor ein faires Honorar. Abrechnungen über Verkäufe erfolgen vierteljährlich. Von GRIN Verlag für akademische Texte ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der sich vor allem durch Titel aus den Themenbereichen Paläontologie, Archäologie und Frauenbiografien einen Namen gemacht hat, sehr begeistert. Er veröffentlichte allein 2010 mehr als zehn Taschenbücher und Dutzende von E-Books bei GRIN. Bekannte Titel von 2010: Königinnen der Lüfte von A bis Z, Frauen im Weltall, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Elisabeth Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin. Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/08/12/grin-verlag-ver ...
Eintrag vom: 08:54:33 - 12.08.2010
Wie man in Büchern recherchieren kann
Wiesbaden (wissenschafts-news) – Die Buchsuche von Google mit der Internetadresse http://books.google.com erweist sich als sehr nützlicher Service, wenn man über ein bestimmtes Thema recherchieren oder ein Buch zu einem bestimmten Thema finden will. Ein Beispiel: Wenn man wissen möchte, welche Bücher und Taschenbücher der Wiesbadener Autor Ernst Probst bei welchen Verlagen veröffentlicht hat, und den Autorennamen Ernst Probst eintippt, erhält man unter der Internetadresse http://www.google.com/search?q=Ernst+Probst&btnG=Search+Books&tbs=bks%3A1&tbo=1 eine umfassende Antwort. Ähnlich ist es, wenn man Bücher über bestimmte Themen sucht. Beim Stichwort Fliegerinnen beispielsweise erfährt man dies unter der Adresse http://www.google.com/search?tbs=bks%3A1&tbo=1&hl=de&q=Fliegerinnen&btnG=Nach+B%C3%BCchern+suchen Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/08/07/buechern-recher ...
Eintrag vom: 16:10:13 - 07.08.2010
Taschenbuch stellt Frauen im Weltall vor
Video: „Valentina Vladimirovna Tereshkova - The First Woman in Space“ von „Kosiaczek“ bei „YouTube“ http://www.youtube.com/watch?v=QYrPOz9IUBg München / Wiesbaden (wissenschafts-news) - Kalpana Chawla galt als die erste Inderin im Weltall und starb beim Columbia-Absturz. Die Amerikanerin Eileen Collins war die erste Raumfähren-Pilotin und ihre Landsmännin Carol Mae Jemison die erste afro-amerikanische Astronautin. Shannon Lucid unternahm den längsten Raumflug einer Frau. Die Lehrerin Christa McAuliffe wurde nach der Challenger-Katastrophe zur amerikanischen Nationalheldin. Sally Kristen Ride ging als erste Amerikanerin im Weltall in die Raumfahrtgeschichte ein. Die Russin Swetlana Jewgenjewna Sawizkaja war die erste Spaziergängerin im All. Kathryn Dwyer Sullivan sorgte als Rekordspaziergängerin im Weltall für Aufsehen. Der Russin Walentina Tereschkowa gebührt die große Ehre, die erste Frau im Kosmos gewesen zu sein. Kathryn Thornton genießt den Ruf einer berühmten Spaziergängerin im Weltall. Diesen und anderen Raumfahrerinnen ist das Taschenbuch „Frauen im Weltall“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst gewidmet. Es stellt in alphabetischer Reihenfolge berühmte Astronautinnen und Kosmonautinnen in Wort und Bild vor. Das Taschenbuch berichtet nicht nur von strahlenden Erfolgen, sondern auch von schmerzlichen Ereignissen. Bestellungen von Frauen im Weltall“ bei „GRIN“: http://www.grin.com/e-book/154979/frauen-im-weltall * Weitere Taschenbücher zum Thema: Ernst Probst: Königinnen der Lüfte von A bis Z Ernst Probst: Königinnen der Lüfte in Deutschland Ernst Probst: Königinnen der Lüfte in Frankreich Ernst Probst: Königinnen der Lüfte in Europa Ernst Probst: Königinnen der Lüfte in Amerika Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/08/04/taschenbuch-ste ...
Eintrag vom: 19:03:28 - 04.08.2010
GRIN Verlag startet Wissensnetzwerk
München (wissenschafts-news) - Der Münchner GRIN Verlag, der seit 1998 Websites wie „Hausarbeiten.de“ betreibt und 110.000 E-Books und 50.000 gedruckte Bücher im eigenen Programm hat, startet nun sein neues Wissensnetzwerk unter http://www.grin.com Unter dem Motto „Wissen finden & publizieren“ bietet GRIN auf der neuen Site über zwei Millionen Fachbücher und E-Books aus allen Fachbereichen. Nutzer können das riesige Titel-Angebot nicht nur lesen, downloaden und kaufen, sie können allen interessanten Informationen auch „folgen“ und erhalten in ihrem persönlichen Newsfeed Updates über neue Texte, Kommentare und Nachrichten. So können User Fachbereichen, Autoren, Büchern, E-Books, Universitäten und Gruppen folgen. Mit der neuen Gruppenfunktion bietet GRIN Autoren die Möglichkeit, Texte gemeinsam zu veröffentlichen und als E-Book- und Buchreihe mit eigenem Logo auf dem Cover herauszubringen. Dies eignet sich besonders für Hochschulen, Lehrstühle, Seminare oder Unternehmen. Nach wie vor sind alle Services für Autoren kostenlos. Eigene Texte können in Sekundenschnelle hochgeladen und mit eigenem Autorenprofil mit Lebenslauf und Foto präsentiert werden. GRIN vermarktet die Titel und zahlt auf jeden Verkauf ein hohes Autorenhonorar. GRIN vertreibt die hochgeladenen Texte nicht nur über die eigenen Websites mit mehreren Millionen Besuchern im Monat, sondern auch über hunderte andere Vertriebskanäle wie Amazon.de oder Buchhandlungen. „Unser neues Wissensnetzwerk bietet Usern die einzigartige Möglichkeit, zu allen interessanten Wissenschaftsthemen auf dem Laufenden zu bleiben. Mit noch mehr Content und weiteren User-Funktionen ist es unser Ziel, die beste Wissenssuche im Web zu bieten.“ so Patrick Hammer, Gründer und Geschäftsführer der GRIN Verlag GmbH. Ansprechpartner: Patrick Hammer E-Mail: ph @ grin.com Tel: +49-(0)89-550559-13 Fax: +49-(0)89-550559-10 GRIN Verlag GmbH Marienstr. 17 80331 München http://www.grin.com Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/07/29/grin-verlag-sta ...
Eintrag vom: 09:30:59 - 29.07.2010
Fossilien vom Feinsten beim Fossilienhandel Otto
Wiesbaden (wissenschafts-news) – Der Fossilienhandel Otto in Wiesbaden präsentiert in seinem optisch und inhaltlich sehr ansprechend gestalteten Online-Shop unter der Internetadresse http://fossilien-onlineshop.net ein umfangreiches Angebot. Dazu gehören Bernstein und Kopale, fossile Pflanzen, Wirbellose, Wirbeltiere, Mineralien und Zubehör. Der Bernstein enthält unterschiedliche fossile Tiere. Zum Beispiel Insekten (Ameise, Mücke, Käfer) oder Spinnen. Meistens handelt es sich um Bernstein aus dem Baltikum. Unter den fossilen Pflanzen befinden sich Blätter, Stengel ganze Pflanzen, Samen und fossiles Holz. Die Funde stammen aus der Kreidezeit (Brasilien), Jurazeit (Deutschland) und Permzeit (Deutschland). Bei den fossilen Wirbellosen gibt es Brachiopoden, Gliedertiere, Stachelhäuter, Weichtiere und weitere Gruppen. Besonders reichhaltig ist das Angebot fossiler Wirbeltiere mit Fischen, Amphibien, Reptilien, Säugetieren und Vögeln. Die fossilen Fische stammen aus der Kreidezeit (Brasilien), Jurazeit (Deutschland) und Permzeit (Deutschland). Bei den Fischfossilien aus der Jurazeit handelt es sich um Funde aus der Gegend von Eichstätt in Bayern, die durch Urvögel und Flugsaurier weltberühmt ist. Unter den Fischen aus der Permzeit sind Altfunde seltener Stachelhaie aus der Pfalz sowie Kupferschieferheringe aus Mitteldeutschland. Eine besondere Augenweide bilden riesige Zähne fossiler Haie. Bei den Amphibien aus der Permzeit hat man die Qual der Wal unter fingerlangen, preiswerten Branchiosauriern oder unter bis zu 34 Zentimeter langen Jungtieren des räuberischen Urlurchs Sclerocephalus, bei dem erwachsene Exemplare bis zu zwei Meter Länge erreichten. Solche Raritäten sind entsprechend teurer. Fans von Dinosauriern können immer wieder Originalfunde von Dinosaurier-Zähnen erwerben. Gelegentlich gehören auch Federn fossiler Vögel zum Angebot des Fossilienhandel Otto. Dieser ist einer der wenigen renommierten Fossilienhändler im Rhein-Main-Gebiet. Eindrucksvoll wirken oft auch die Zähne und Knochen fossiler Säugetiere. Dies gilt vor allem für die imposanten Zähne von Mammuts aus dem Eiszeitalter, die für erstaunlich wenig Geld erworben werden können. Noch preiswerter sind Reißzähne, Mahlzähne und Schneidezähne von Höhlenbären aus dem Eiszeitalter. Neben Zähnen werden auch Kiefer, Knochen und Krallen von Höhlenbären sowie mitunter Knochen von Bison und Wal angeboten. Unter der Rubrik Zubehör findet man Dosen, Kästchen und Ständer. Damit kann man Fossilien bequem präsentieren bzw. aufbewahren. * Literatur über Fossilien: Ernst Probst: Rekorde der Urzeit Ernst Probst: Archaeopteryx Ernst Probst: Der Ur-Rhein Ernst Probst: Der Rhein-Elefant Ernst Probst: Deutschland im Eiszeitalter Ernst Probst: Höhlenlöwen Ernst Probst: Der Mosbacher Löwe Ernst Probst: Säbelzahnkatzen Ernst Probst: Der Höhlenbär Bestellungen von Taschenbüchern bei: http://www.grin.de Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/07/25/fossilien-feins ...
Eintrag vom: 10:35:58 - 25.07.2010
Jane Goodall: Die berühmteste Schimpansen-Forscherin
Leseprobe aus der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM": In der Geschichte der Zoologie nimmt die englische Wissenschaftlerin Jane Goodall einen Ehrenplatz ein: Sie ist nicht nur Großbritanniens bedeutendste Primatologin, sondern die berühmteste Schimpansen-Forscherin der Welt. Jahrelang beobachtete sie in Tansania (Ostafrika) in freier Natur das Leben wilder Schimpansen der Art „Pan troglodytes“. Dabei gewann sie völlig neue Erkenntnisse über diese Menschenaffen. Das Erstaunliche an ihrer Karriere: Zuvor hatte sie keinerlei wissenschaftliche Ausbildung genossen. Jane Goodall kam am 3. April 1934 als älteste von zwei Töchtern des Ingenieurs Mortimer Goodall und seiner Frau, der Schriftstellerin Vanne Goodall, in London zur Welt. Der Vater schenkt ihr zum zweiten Geburtstag einen lebensecht aussehenden Spielzeug-Schimpansen namens „Jubilee“. Freunde der Familie warnten vergeblich davor, ein solches Spielzeug könne Alpträume verursachen. 1939 zog die Fünfjährige mit ihrer Familie an die südenglische Küste nach Bournemouth. Nach dem erfolgreichen Besuch einer höheren Schule arbeitete Jane Goodall zunächst als Sekretärin an der Universität von Oxford und danach in London als Redaktionsassistentin in einem Studio für Dokumentarfilme. Als sie von einer ehemaligen Klassenkameradin auf die Farm von deren Eltern in Kenia eingeladen wurde, kündigte sie ihre Stelle, kehrte nach Bournemouth zurück und verdiente sich dort als Kellnerin das Reisegeld. 1957 fuhr Jane Goodall per Schiff nach Mombasa an der ostafrikanischen Küste. Dem Besuch der Freunde in Kenia folgte ein Vorstellungsgespräch in Nairobi bei dem berühmten Paläontologen Louis S. B. Leakey (1903–1972), der sie trotz ihrer mangelnden wissenschaftlichen Qualifikation als Assistentin engagierte. Zusammen mit Leakey und seiner Frau Mary (1913–1996) arbeitete Jane in der Olduvai-Schlucht (Tansania), wo sie nach Belegen für Leakeys Theorie suchten, dass die Wiege der Menschheit in Afrika stand. Für Leakey war auch die Erforschung des Verhaltens der Menschenaffen von besonderem Interesse, da er sich hiervon Aufschluss über das Leben der ersten Urmenschen erhoffte. Leakeys Angebot, das Verhalten einer Schimpansenkolonie an den Ufern des Tanganjika-Sees im Norden Tansanias in einer Langzeitstudie zu erforschen, wurde von Jane begeistert aufgenommen. Sie studierte noch einige Monate in London Fachliteratur, bevor sie im Juli 1960 in Begleitung ihrer Mutter im heutigen „Gombe National Park“ eintraf. Jane Goodall beobachtete die Schimpansen nicht unerkannt aus dem Versteck, sondern von den Tieren sichtbar. Schon nach kurzer Zeit konnte sie der Fachwelt erstaunliche neue Erkenntnisse melden, welche die Experten teilweise verblüfften. 1960 berichtete Jane Goodall aus dem „Gombe National Park“, jeder der von ihr beobachteten Schimpansen habe seine eigene Persönlichkeit. Dies wurde damals von Wissenschaftlern nicht akzeptiert, weil man nur Menschen einen Charakter zuschrieb. Man kritisierte auch, dass sie den Schimpansen Namen und keine Nummern gab. Frau Goodall stellte an den Schimpansen ausgeprägte soziale Verhaltensweisen fest. Unter anderem machte sie die aufregende Entdeckung, dass diese Menschenaffen sogar Werkzeuge benutzten: Die Tiere nahmen belaubte Zweige, streiften deren Blätter ab, führten sie in Löcher von Termitenhügeln, zogen die Zweige wieder heraus, nahmen sie quer in den Mund und fraßen die daran sitzenden Termiten. Außer Zweigen bearbeiteten die Schimpansen auch Grashalme, bis sie in Löcher von Termitenhügeln passten. Allmählich verloren die Schimpansen ihre Furcht vor der jungen Frau, wurden neugierig, unterließen Drohgebärden und nahmen sie in ihre Gruppe auf. 1965 promovierte Jane Goodall an der Cambridge University zum „Doktor der Philosophie“. Ab 1967 fungierte sie als Direktorin des „Gombe Stream Research Center“. Anfang der 1970-er Jahre erkannte Jane Goodall, dass die Menschenaffen unter bestimmten Umständen genau so brutal sein konnten wie Menschen. Als sich die Schimpansengruppe aufspaltete, kam es zum Krieg sowie zu Kindsmord und Kannibalismus. Nach den Erfahrungen von Jane Goodall können Schimpansen glücklich, traurig, ängstlich, liebevoll und zornig sein und sogar hassen. Wenn sie sich in den Wäldern des „Gombe National Parks“ aufhielt, hatte Jane Goodall immer das seltsame Gefühl, sich außerhalb der Zeit zu bewegen. Eigentlich wollte sie nie eine Wissenschaftlerin werden, vertraute sie dem österreichischen Sänger Hubert von Goisern an, der sie in Afrika besuchte. Ihr Kindheitstraum war immer, nach Afrika zu gehen, mit Tieren zu leben und über sie Bücher zu schreiben. Zur wissenschaftlichen Arbeit musste sich Jane Goodall anfangs zwingen. Sie sei aber froh, sich dafür entschieden zu haben, sagte sie. Denn sie habe dadurch viel Selbstdisziplin, sich auszudrücken und logisch zu denken gelernt. Ihre wichtigste Erkenntnis sei, dass es keine Trennung zwischen Tier und Mensch gebe, auch Tiere seien eine Persönlichkeit. Jane Goodall war in erster Ehe von 1964 bis 1974 mit dem niederländischen Fotografen Hugo van Lawick verheiratet. Aus dieser Ehe stammt der 1967 geborene Sohn Hugo (Grub). Ihr Lehrer und Mentor Louis S. B. Leakey erlag 1972 in London im Bett ihrer Mutter einem Herzinfarkt. 1975 schloss Jane ihre zweite Ehe mit dem Politiker und Umweltschützer Derek Bryceson, der 1980 an Krebs starb. Aus der Feder von Jane Goodall stammen die Bücher „My Friends the Wild Chimpanzees“ (1967), „In the Shadow of Man“ (deutsch: „Wilde Schimpansen, Verhaltensforschung am Gombe Strom“, 1971), „Through a Window“ (deutsch: „Ein Herz für Schimpansen“,1990) und „With Love“ (1994, deutsch: Mit Liebe“, 1998). 1977 gründete die Primatenforscherin das „Jane Goodall Institut“ (JGI). Diese gemeinnützige Einrichtung verpflichtete sich folgenden Aufgaben: Verhaltensforschung über wildlebende Schimpansen, Sorge um das Wohlergehen aller Mitgeschöpfe sowie Bildung und Erziehung im Natur- und Umweltbereich. Das JGI vermittelt Forschungsergebnisse und Wissen an junge Menschen in aller Welt. Hierzu wurde die Organisation „Roots & Shoots“ („Wurzeln & Sprößlinge“) gegründet. Ihr Ziel sind Respekt und Achtung gegenüber allen Lebewesen sowie Änderung unseres Verhaltens zum Schutze unseres „lebenden Planeten“. * Bestellungen von "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" bei: http://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&n=301928 Bestellungen des Taschenbuches "Superfrauen 5 - Wissenschaft" bei: http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8821608/ernst_probst_superfrauen_5_wissenschaft_3640395182.html Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/07/24/jane-goodall-be ...
Eintrag vom: 12:24:17 - 24.07.2010
Ernst Probst schrieb Taschenbuch über den Rhein-Elefanten
Deinotherium giganteum. Zeichnung: Pavel Major / Dinotherium-Museum, Eppelsheim Eppelsheim (wissenschafts-news) - Der Rhein-Elefant mit dem wissenschaftlichen Artnamen Deinotherium giganteum – zu deutsch „Riesiges Schreckenstier“ – gilt als das bekannteste Rüsseltier am Ur-Rhein vor etwa zehn Millionen Jahren. Dieses imposante Tier erreichte eine Schulterhöhe von rund 3,60 Metern. Zwei nach unten gerichtete hakenförmige Stoßzähne im Unterkiefer bescherten ihm zusätzlich den Namen Hauer-Elefant. Jener Urzeit-Riese steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Der Rhein-Elefant“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Bei den Texten handelt es sich um Auszüge aus dem umfangreichen Buch „Der Ur-Rhein“ desselben Verfassers, der sich durch zahlreiche populärwissenschaftliche Werke einen Namen gemacht hat. Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms – weiter westlich als in der Gegenwart – auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht – wie heute – die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Das geschah erst später. Die Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen werden als Dinotheriensande bezeichnet, weil sie häufig Zähne und Knochen des Rüsseltieres Deinotherium giganteum enthalten. In der Literatur findet man teilweise auch den Namen Dinotherium giganteum. Über die exotische Tierwelt am Ur-Rhein informiert das ebenfalls nach Deinotherium benannte Dinotherium-Museum in Eppelsheim. In der Gegend von Eppelsheim lebten vor rund zehn Millionen Jahren Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige Huftiere, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen. Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat. Das Taschenbuch „Der Rhein-Elefant“ ist drei verdienstvollen Männern gewidmet: Dr. Jens Lorenz Franzen (geb. 1937), Paläontologe in Titisee-Neustadt, langjähriger Mitarbeiter des Forschungsinstitutes Senckenberg in Frankfurt am Main, Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begründer der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim, Heiner Roos (geb. 1934), dem Altbürgermeister von Eppelsheim, dessen Idee und Initiative das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken ist, sowie dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803–1873), mit dem die Erforschung der Säugerfauna aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim einst angefangen hat. Der Titel „Der Rhein-Elefant“ ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen, umfasst 144 Seiten und ist reich bebildert. Bei GRIN ist dieses Werk unter Internetadresse http://www.grin.com/e-book/151473/der-rhein-elefant als gedrucktes Taschenbuch für 18,99 Euro oder als preiswertes elektronisches E-Book im PDF-Format für 13,99 Euro erhältlich. Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/06/25/ernst-probst-sc ...
Eintrag vom: 11:33:13 - 25.06.2010
Himmelskörper "Quaoar" tanzt aus der Reihe
Aus: Sterne und Weltraum, Juli 2010 Jenseits der Umlaufbahn des Neptun ist das Sonnensystem noch nicht zu Ende. Denn dort, fern von unserem Wärme spendenden Zentralgestirn, beginnt der Kuipergürtel, in dem unzählige eisige Himmelskörper um die Sonne kreisen. Zu den mehr als tausend bereits bekannten Eisbrocken gehören die Zwergplaneten Pluto, Haumea und Makemake. Die meisten dieser Objekte bestehen überwiegend aus gefrorenem Wasser, Ammoniak oder Methan und haben daher eine geringe Dichte. Eines scheint aber aus der Reihe zu tanzen: Der Himmelskörper „Quaoar“ – der nach einem Schöpfungsgott der Tongva-Indianer benannt wurde – hat eine Dichte von 4,2 Gramm pro Kubikzentimeter, was ungefähr der mittleren Dichte des Mars entspricht. Folglich muss er zu einem großen Teil aus Gestein bestehen. Nur seine Oberfläche besteht offenbar aus Eis. Wie aber kann ein Felsbrocken an den äußersten Rand des Sonnensystems gelangt sein, in die Domäne der Eiswelten? Wesley Fraser und Michael Brown vom California Institute of Technology stellen gleich drei mögliche Erklärungen zur Diskussion: Quaoar könnte ursprünglich an einer ganz anderen Stelle entstanden sein – im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter, in dem ähnlich kleine, aber aus Gestein bestehende Brocken die Sonne umkreisen. Von dort aus könnte er an den Rand des Sonnensystems katapultiert worden sein. Dann hätte Quaoar – wie die meisten Asteroiden – von vornherein aus Silikatgesteinen bestanden. Allerdings bleibt bei dieser Theorie die Frage offen, warum Quaoar heute einen Mond besitzt. Wenn Quaoar sich allerdings am Rand des Sonnensystems bildete, sind zwei Szenarien denkbar: Er könnte der Kern eines wesentlich größeren Himmelskörpers sein, der mit einem anderen Objekt kollidierte. Dabei wäre nahezu der gesamte Eismantel verloren gegangen. Quaoars Mond, Weywot genannt, wäre dann ein Überbleibsel dieses Eismantels. Allerdings bliebe noch das Rätsel, warum Weywot heute auf einer sehr schiefen, elliptischen Bahn um den Gesteinsbrocken kreist: Trümmer aus einem Zusammenstoß hätten sich innerhalb weniger tausend Jahre zu einem Mond zusammengeballt, aber dieser würde Quaoar auf einer Kreisbahn umrunden. Denkbar wäre jedoch, dass sich bei der Kollision zwei Monde bildeten: Einer davon wäre später aus der Umlaufbahn geschleudert worden und hätte den anderen auf seiner geneigten Bahn zurückgelassen. Das dritte Szenario ist eine Variante der Kollisions-Hypothese: Quaoar könnte an einem größeren Himmelskörper vorbeigeschrammt sein, wie bei einem Streifschuss. Dabei wurde sein Eismantel zertrümmert und in der Umgebung verteilt, wobei der Gesteinskern intakt blieb. Durch Wechselwirkungen zwischen dem Gesteinskern, dem Unfallverursacher und den Eistrümmern könnte dann ein Eisbruchstück in einer beliebigen Umlaufbahn um Quaoar zurückgeblieben sein. Fraser und Brown vermuten, dass es im Kuipergürtel noch mehr Himmelskörper mit hoher Dichte geben muss. Welche ihrer Hypothesen richtig ist, werden zukünftige Untersuchungen zeigen. Die Erforschung des Kuipergürtels trägt dazu bei, die Geschichte des Sonnensystems besser zu verstehen. Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/06/24/himmelskoerper- ...
Eintrag vom: 11:36:41 - 24.06.2010
Raubkatzen machten Spaziergänge im Eiszeitalter gefährlich
Wiesbaden (wissenschafts-news) – Ein Spaziergang in Deutschland während des Eiszeitalters vor rund 600.000 Jahren dürfte für die damaligen Menschen lebensgefährlich gewesen sein, wenn sie keine Waffen mit sich führten. Denn damals streiften überall riesengroße Löwen sowie Jaguare, Leoparden, Geparden und Säbelzahnkatzen umher. Nachzulesen ist dies in den Taschenbüchern „Deutschland im Eiszeitalter“, „Höhlenlöwen“, „Der Mosbacher Löwe“ und „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Diese Titel sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.de als gedrucktes Taschenbuch und elektronisches E-Book im PDF-Format erschienen und in rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich. Das kleine, aber feine Taschenbuch „Deutschland im Eiszeitalter“ schildert den Ablauf des von starken klimatischen Schwankungen geprägten Eiszeitalters vor etwa 2,6 Millionen bis 11.000 Jahren und informiert über die Landschaften, Pflanzen, Tiere und Menschen in Warmzeiten, Kaltzeiten und Eiszeiten. Im Taschenbuch „Höhlenlöwen“ werden der Europäische Höhlenlöwe, der Amerikanische Höhlenlöwe und der Ostsibirische Höhlenlöwe in Wort und Bild vorgestellt. Der Höhlenlöwe war vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren in Europa der „König der Tiere“. Ein ganzes Kapitel listet die wichtigsten Fundorte von Höhlenlöwen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Dem imposanten Vorgänger des Höhlenlöwen ist das Taschenbuch „Der Mosbacher Löwe“ gewidmet. Dabei handelt es sich um eine riesige Raubkatze mit einer Gesamtlänge von 3,60 Metern, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Sie existierte vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren in Europa und war die größte Raubkatze Deutschlands. Mit furchterregenden „Säbelzahntigern“ aus dem Eiszeitalter und noch früherer Zeit befasst sich das reich bebilderte Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“. Dieses Werk zählt Fundorte von Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen in Deutschland und dem Rest der Welt auf. Eine wahre Augenweide sind die Zeichnungen des spanischen Künstlers Mauricio Anton. Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Aus seiner Feder stammen unter anderem die Titel „Rekorde der Urzeit“; „Rekorde der Urmenschen“, „Der Ur-Rhein“ und „Der Höhlenbär“. Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/06/22/raubkatzen-mach ...
Eintrag vom: 14:46:30 - 22.06.2010
Taschenbücher mit Themen aus dem Eiszeitalter
München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Sechs Taschenbücher, in denen es um Tiere und Menschen im Eiszeitalter geht, hat der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst veröffentlicht. Alle Titel sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und unter der Internetadresse http://www.grin.de als gedrucktes Taschenbuch oder als elektronisches E-Book im PDF-Format erhältlich. Die sechs Taschenbücher heißen: Deutschland im Eiszeitalter, Rekorde der Urmenschen, Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen und Der Höhlenbär. * Deutschland im Eiszeitalter Das Taschenbuch „Deutschland im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst schildert den wechselvollen Verlauf der von starken Klimaschwankungen geprägten Epoche der Erdgeschichte vor etwa 2,6 Millionen bis 11.700 Jahren. In diesem Zeitabschnitt, der Eiszeitalter oder Pleistozän genannt wird, gab es Warmzeiten, in denen zwischen Nordseeküste und Alpenrand ähnliche Verhältnisse wie heute in Afrika herrschten. Andererseits rückten in Eiszeiten die Gletscher aus dem Norden bis in die Gegend von Dresden, Erfurt und Recklinghausen sowie aus dem Süden bis Biberach an der Riss, Fürstenfeldbruck und Burghausen an der Salzach vor und begruben die Landschaft unter einem dicken Eispanzer. Während der Warmphasen schwammen Flusspferde im Rhein und in anderen Flüssen. Dagegen lebten in Kaltphasen zottelige Mammute, Fellnashörner und Moschusochsen auf dem Festland. Im Eiszeitalter existierten zu unterschiedlichen Zeiten die „Heidelberg-Menschen“, Neandertaler und ersten anatomisch modernen Menschen. * Rekorde der Urmenschen Wann, wo und wie lebten die ersten Vormenschen, Frühmenschen, Altmenschen und Jetztmenschen? Wie sahen sie aus, wie groß wurden sie, an welchen Krankheiten litten sie, welche Kleidung und welchen Schmuck trugen sie, wie haben sie gewohnt, was haben sie gegessen und getrunken, und was haben sie geglaubt? Auf alle diese und viele andere Fragen soll das Taschenbuch „Rekorde der Urmenschen“ eine Antwort geben. Es schildert die Entwicklung von noch affenähnlichen Vormenschen bis zu vernunftbegabten Jetztmenschen jener Art, zu der auch wir gehören. Die ersten Behausungen des Menschen werden ebenso behandelt wie die frühesten Siedlungen, Befestigungsanlagen, Seeufersiedlungen, Tempel, Möbel, Kleidungs- und Schmuckstücke, Werkzeuge, Waffen, Haustiere, Musikinstrumente und Kunstwerke. Außerdem erfährt man viel über die Krankheiten und Verletzungen unserer frühen Vorfahren, die ersten Operationen und die Medizinmänner der Steinzeit. Weitere Themen sind die Tiere, die von Menschen gejagt wurden, die Anfänge der Religion mit den ersten Bestattungen, Kannibalismus und Menschenopfern, die frühesten Tauschgeschäfte, Boote, Wagen, Straßen, Reittiere, der Beginn von Ackerbau und Viehzucht sowie Töpferei, die früheste Nutzung von Metallen und die erste Schrift. Das Wissen über diese „Rekorde der Urmenschen“ ist in unzähligen Büchern, Fachpublikationen, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln verstreut, die häufig den Laien nicht bekannt, zugänglich und manchmal auch nicht verständlich sind, daß sie in fremden Sprachen oder einer zu wissenschaftlichen Sprache abgefaßt wurden. Das Material für das vorliegende Buch wurde durch intensives Literaturstudium in Fachbibliotheken, durch Briefe und Gespräche mit Spezialisten zusammengetragen und in allen Fällen überprüft. Jeder der erwähnten „Rekorde der Urmenschen“ kann durch einen neuen spektakulären Fund übertroffen werden. Denn die Erforschung der Vergangenheit von Menschen und den Erfindungen unserer Vorfahren steht nicht still. Was heute gilt, kann morgen schon überholt sein. So ist dieses Buch lediglich der Versuch einer Momentaufnahme des gegenwärtigen Wissensstandes. Die Texte des Taschenbuches „Rekorde der Urmenschen“ stammen aus dem Werk „Rekorde der Urzeit“ (1992) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter Rechtschreibung. Daraus entstanden zwei Bände: Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen „Rekorde der Urzeit“ (Landschaften, Pflanzen, Tiere) und „Rekorde der Urmenschen“. * Höhlenlöwen Eiszeitliche Löwen aus Europa, Asien und Amerika stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestellt wie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende Ostsibirische Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini), den man auch Beringia-Höhlenlöwe nennt. Weitere Kapitel befassen sich mit Höhlenlöwen in der Kunst der Eiszeit, Löwenfunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzen in Deutschland und Löwen der Gegenwart. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland. * Der Mosbacher Löwe Der riesige Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist, steht im Mittelpunkt des Taschenbuches des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland. Das kleine Taschenbuch „Der Mosbacher Löwe“ ist ein Auszug aus dem großen Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ von Ernst Probst. * Säbelzahnkatzen Säbelzahnkatzen oder Säbelzahntiger, wie man sie früher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzähnen gehören zu den bekanntesten Säugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozän vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem „Blauen Planeten“. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren für immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Großkatzen befasst sich das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prähistorische Raubkatzen vor: nämlich Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee für dieses Taschenbuch über Säbelzahnkatzen reifte während der Recherchen für die Titel „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ und „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Paläontologe am Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen. * Der Höhlenbär Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt. Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/06/21/taschenbuecher- ...
Eintrag vom: 19:00:20 - 21.06.2010
Lebensweise der Ammoniten entschlüsselt
Wien / Graz (wissenschafts-news) - Einem Team um Alexander Lukeneder und Mathias Harzhauser (Naturhistorisches Museum Wien) sowie Werner Piller und Stefan Müllegger (Karl-Franzens Universität Graz) ist es gelungen, mit Hilfe von modernsten Isotopenmethoden die bis heute unklare Lebensweise und die Entwicklung von Ammoniten, fossilen Tintenfisch-Verwandten, zu entschlüsseln. Ammoniten zählen zu den bekanntesten fossilen Meerestieren. Vor 400 Millionen Jahren, im Zeitalter des Devon, entstanden die ersten Ammoniten. Ihre Blüte erlebten diese Weichtiere aber erst im Erdmittelalter zwischen 250 bis 65 Millionen Jahren vor heute. Sie selbst wurden von riesigen Meeressauriern wie Mosasaurus oder Plesiosaurus gejagt. Über 350 Millionen Jahre lang beherrschten Ammoniten die Urmeere. Gemeinsam mit einer Vielzahl von anderen Tieren starben sie am Ende des Erdmittelalters aus. Der Meteoriteneinschlag an der Wende von der Kreidezeit zur Erdneuzeit vor rund 65 Millionen Jahren, dem auch die Dinosaurier zum Opfer fielen, war der letzte vernichtende Schlag und führte zum Aussterben der Ammoniten. Die Forscher konnten nun erstmals zeigen, dass diese fossilen Verwandten der Tintenfische sich im Laufe ihres Lebens auf verschiedene Wassertiefen spezialisierten und unterschiedliche Lebensräume der Ur-Ozeane bewohnten. In diesem Zusammenhang konnten Migrationen vom Flachwasser ins Tiefwasser und umgekehrt entdeckt werden. Hauptursachen für die verschiedenen Wanderrouten und Entwicklungswege bei Ammoniten sind die sexuelle Reife und die Reproduktions-Zyklen mit einhergehender Nahrungsumstellung. Die Wissenschafter analysierten die Sauerstoff- und Kohlenstoff-Isotope der Ammonitenschalen. Diese wachsen während des gesamten Lebenszyklus eines Tieres und zeichnen dabei die vorherrschenden Isotopen-Verhältnisse des Meerwassers auf. Dadurch kann man auf Meerestemperaturen und Nahrungsangebot schließen. Da der Schalenaragonit meistens im Laufe der Jahrmillionen in Calcit umwandelt wird und die Isotopensignaturen dabei verloren gehen, sind derart alte Aragonitschalen aus dem Zeitalter der Dinosaurier eine große Seltenheit. Die Ergebnisse wurden in der neuesten Ausgabe des international bedeutenden Journals Earth and Planetary Science Letters (EPSL, Elsevier) veröffentlicht. Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/06/18/lebensweise-amm ...
Eintrag vom: 13:14:30 - 18.06.2010
Im Eiszeitalter war es manchmal ziemlich warm
München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 2,7 Millionen bis 11.700 Jahren gab es in Deutschland immer wieder warme und kalte Abschnitte, was die jeweilige Pflanzen- und Tierwelt gravierend veränderte. In Warmzeiten schwammen Flusspferde in Flüssen und lebten Säbelzahnkatzen, Pumas, Jaguare, Leoparden, Löwen, Geparden, wärmliebende Elefanten und Nashörner sowie Affen auf dem Festland. Dagegen existierten in Kaltzeiten kälteliebende Wollhaarmammute, Fellnashörner und Moschusochsen in Deutschland. Während bestimmter Eiszeiten des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters rückten skandinavische Gletscher aus dem Norden und alpine Gletscher aus dem Süden weit in Deutschland vor. Wo die Eispanzer das Land begruben, konnten weder Pflanzen noch Tiere existieren. Zeitweise bedeckten Gletscher ganz Norddeutschland oder weite Teile des Alpenvorlandes und veränderten die Landschaft total. Der wiederholte Wechsel von Warm- und Kaltzeiten sowie sogar Eiszeiten wird in dem Taschenbuch Deutschland im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild beschrieben. Dieser Titel ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/151809/deutschland-im-eiszeitalter als gedrucktes Taschenbuch oder als elektronisches E-Book im PDF-Format erhältlich. Das gedruckte Taschenbuch ist auch in rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung zu haben. Ernst Probst veröffentlichte auch die Taschenbücher Rekorde der Urzeit, Rekorde der Urmenschen, Archaeopteryx, Der Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen und Der Höhlenbär. Auch diese Titel sind bei „GRIN“ www.grin.de als gedrucktes Taschenbuch oder als E-Book im PDF-Format erhältlich. Kommentare
http://wissenschafts-news.blog.de/2010/06/15/eiszeitalter-ma ...
Eintrag vom: 13:21:04 - 15.06.2010
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